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Mit der fünften EU-Erweiterungsrunde wurden zum 1. Mai 2004 zehn neue Mitgliedsländer in die Europäische Union aufgenommen. Zum Abschluss der fünften Erweiterungsrunde am 1. Januar 2007 wurden mit Bulgarien und Rumänien zwei weitere Transformationsstaaten in die Europäische Union aufgenommen, die - auch im Vergleich zu den neuen Mitgliedsstaaten aus dem Jahr 2004 ein deutlich niedrigeres Einkommensniveau aufweisen. Neben der bedeutsamen politischen Wirkung der europäischen Integration auf den europäischen Zusammenhalt werden mit der Erweiterung wirtschaftlich weitere Barrieren für Handel, Auslandsinvestitionen und insbesondere für die Wanderung von Arbeitskräften reduziert. Insbesondere im Vorfeld der Erweiterung der EU im Jahr 2004 wurde befürchtet, dass es durch das große Einkommens- und Lohngefälle zu einer verstärkten Konkurrenz bei arbeitsintensiven Produkten kommen und die Verlagerung von Kapital und die Zuwanderung von Arbeitskräften aus den neuen Mitgliedsstaaten zu sinkenden Löhnen und steigender Arbeitslosigkeit führen könne. Doch diesen möglichen Nachteilen der EU-Osterweiterung müssen die wirtschaftlichen Vorteile gegenübergestellt werden, die sich aus den Liberalisierungseffekten auf Güter- und Faktormärkten und der Ausdehnung des Gemeinsamen Binnenmarktes um die Mittel- und Osteuropäischen Länder (MOEL) für die gegenwärtigen Mitgliedsländer ergeben.

Erst kürzlich wurde eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Berlin) zu den Auswirkungen der EU-Erweiterung auf Wachstum und Beschäftigung in Deutschland und ausgewählten EU-Mitgliedstaaten fertiggestellt. Über die Links zu den Projekten und Publikationen finden Sie weitere Informationen zum Bereich EU-Erweiterung.

 

   
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